Helge Skirl/Dissertation

Aus Textlinguistik

Wechseln zu: Navigation, Suche

Emergenz als Phänomen der Semantik am Beispiel des Metaphernverstehens. Emergente konzeptuelle Merkmale an der Schnittstelle von Semantik und Pragmatik.

Tübingen: Narr 2009. (= Tübinger Beiträge zur Linguistik. 515) Flyer

Emergenz heißt, dass sprachlichen Ausdrücken im Verstehensprozess Bedeutungsmerkmale zugesprochen werden, die nicht Teil der lexikalischen Bedeutungen bzw. der angekoppelten Konzepte sind. Es wird ein präziser Emergenz-Begriff erarbeitet und Emergenz als ein Phänomen der Semantik-Pragmatik-Schnittstelle am Beispiel des Metaphernverstehens expliziert. Auf Basis der kognitiven Textverstehenstheorie werden zwei Modelle zum Metaphernverstehen entwickelt, die Emergenz exakt erfassen. In einer Fallstudie zu emergenten Merkmalen werden Metaphern in einem Zeitungskorpus analysiert.

Das Buch ist die überarbeitete und aktualisierte, sowie um ein Hauptkapitel (Kap. 3) erweiterte Fassung meiner an der Philosophischen Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität Jena eingereichten Dissertation.

Letzte Änderung: 15.02.2010

zurück