Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel/Projekte
Aus Textlinguistik
Laufende Projekte
- DFG-Projekt „KomplexTex – Zur textuellen Funktion von Komplex-Anaphern“
- Antisemitismus und Anti-Israelismus in Deutschland: Sprachliche und konzeptuelle Charakteristika.
Finanziert von der Brandeis University, USA: „Ihr seid keine Deutschen, geht nach Israel!“ (Briefe und E-Mails aus den Jahren 2003-2006 an den Zentralrat der Juden und die israelische Botschaft Berlin) – Konzeptualisierungs- und Verbalisierungsformen des aktuellen Antisemitismus in Deutschland. Projektleiter: Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel (Friedrich-Schiller-Universität Jena)/Prof. Dr. Evyatar Friesel (Hebrew University Jerusalem).
Symposium am 23. und 24. April 2009 an der Friedrich-Schiller-Universität Jena: „Aktueller Antisemitismus in Deutschland – ein Phänomen der Mitte?!“ (Programm)
Sammelband (erscheint im April 2010): Schwarz-Friesel, M./Friesel, E./Reinharz, J. (Hrsg.), im Druck. Aktueller Antisemitismus – ein Phänomen der Mitte. Berlin: de Gruyter. (Flyer mit Infotext und Inhaltsverzeichnis)
„Der Tatort Sprache in Deutschland - Antisemitismus im öffentlichen Kommunikationsraum“ (PDF) von Monika Schwarz-Friesel, erschienen in Tribüne. Zeitschrift zum Verständnis des Judentums, 1/2009.
„Worte wie Waffen. Wie Antisemitismus und Antiisraelismus über Begriffe und Vergleiche in der bürgerlichen Mitte salonfähig geworden sind“ (PDF) von Monika Schwarz-Friesel, erschienen in Jüdische Allgemeine. Wochenzeitung für Politik, Kultur, Religion und jüdisches Leben, Jg. 64/Nr.9 (26.02.2009).
Laufende Dissertationsvorhaben
- Zwischen Dialektresistenz und Sprachwandel: Untersuchungen zur aktuellen Dialektsituation in Schwallungen (Aline Taubert)
- Beeinflusst die Nahost-Berichterstattung den allgemeinen Sprachgebrauch in Deutschland? Eine kognitionslinguistische Untersuchung hinsichtlich der verwendeten Argumentationsmuster und Verbalisierungsformen am Beispiel des Libanonkonfliktes 2006. (Eva Leuschner)
- Antiisraelische und israelkritische bzw. einseitig perspektivierte Nahostberichterstattung in Deutschland (Robert Beyer)
Abgeschlossene Dissertationen
- Anaphorisch oder deiktisch? Zu einem integrativen Modell domänengebundener Referenz ( Dr. Manfred Consten), Flyer (PDF)
- Emergenz als Phänomen der Semantik am Beispiel des Verstehens innovativer Metaphern. Emergente konzeptuelle Merkmale an der Schnittstelle von Semantik und Pragmatik (Dr. Helge Skirl), Flyer (PDF)
- Die Komplexanapher – Überlegungen zu einem Referenzphänomen (Dr. Konstanze Marx) - gefördert durch die Studienstiftung des deutschen Volkes
- Charakteristika des aktuellen verbalen Antisemitismus in Deutschland: Explizite und implizite Formen (Dr. Holger Braune) - gefördert durch die Friedrich-Naumann-Stiftung
- Zur Semantik und Referenz des temporalanaphorischen Pronominaladverbs danach (Dr. Mareile Knees)
Laufende Habilitationsvorhaben
- Die textuelle Funktion von Demonstrativität ( Dr. Manfred Consten)
- Zur Verbalisierung extremen Leids - Emotionsdarstellung in der Holocaustliteratur ( Dr. Helge Skirl)
